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# Workflow-Fehlerbehebung

> Häufige Workflow-Probleme und wie Sie sie beheben.

## Häufige Probleme und Lösungen

### Workflow wird nicht ausgelöst

**Symptome**: Ihr Workflow wird nicht ausgeführt, wenn Sie es erwarten.

**Mögliche Ursachen**:

1. **Workflow nicht aktiviert**: Stellen Sie sicher, dass der Workflow auf "Active" und nicht auf "Draft" gesetzt ist
2. **Trigger-Bedingungen nicht erfüllt**: Überprüfen Sie, ob der Trigger Ihrem erwarteten Ereignis entspricht
3. **Feld nicht überwacht**: Bei "Record is Updated"-Triggern stellen Sie sicher, dass das betreffende Feld überwacht wird
4. **Berechtigungen**: Prüfen Sie, ob Sie die Berechtigung haben, Workflows auszuführen

**Lösungen**:

* Überprüfen Sie den Workflow-Status in der Workflow-Liste
* Testen Sie mit der spezifischen Aktion, von der Sie erwarten, dass sie ihn auslöst
* Überprüfen Sie die Trigger-Konfiguration
* Wenden Sie sich wegen der Berechtigungen an Ihren Administrator

### Workflow-Trigger zu früh (leere Felder)

**Symptome**: Beim manuellen Erstellen eines Datensatzes in der UI wird Ihr Workflow ausgelöst, bevor Sie alle Felder ausfüllen konnten. Der Workflow läuft mit überwiegend leeren Feldwerten.

**Warum das passiert**: Twenty speichert alles in Echtzeit — es gibt keinen separaten "edit"- vs. "read"-Modus. Wenn Sie einen Datensatz erstellen, wird er sofort gespeichert und löst das Ereignis "Record is created" aus, bevor Sie weitere Felder ausfüllen können.

**Wann "Record is created" gut funktioniert**:

* Über API-Aufrufe erstellte Datensätze (Felder werden in einer einzigen Anfrage befüllt)
* Über Import erstellte Datensätze
* Automatisches Erstellen von Datensätzen aus anderen Workflows

**Lösung**: Für Datensätze, die manuell in der UI erstellt werden, verwenden Sie stattdessen **"Record is created or updated"** als Trigger. Auf diese Weise:

* Der Workflow wird ausgelöst, nachdem der Benutzer das Ausfüllen und Speichern der Felder abgeschlossen hat
* Sie erhalten die vollständigen Daten statt leerer Werte

<Tip>
  Wenn der Workflow nur einmal pro Datensatz ausgeführt werden soll, fügen Sie eine Filter-Aktion hinzu, um ein Feld wie `createdAt equals updatedAt` (erste Speicherung) zu prüfen, oder verwenden Sie ein benutzerdefiniertes Kontrollkästchen, um zu verfolgen, ob der Workflow bereits ausgeführt wurde.
</Tip>

### Fehlgeschlagene Aktionen

**Symptome**: Der Workflow wird ausgeführt, aber einige Aktionen schlagen fehl.

**Mögliche Ursachen**:

1. **Fehlende Daten**: Erforderliche Felder sind leer
2. **Ungültige Verweise**: Variablen aus vorherigen Schritten existieren nicht
3. **API-Fehler**: Externe Dienste liefern Fehler zurück
4. **Berechtigungsprobleme**: Die Aktion erfordert Berechtigungen, die Sie nicht haben

**Lösungen**:

* Überprüfen Sie die Details der Workflow-Ausführung auf Fehlermeldungen
* Stellen Sie sicher, dass alle Pflichtfelder Werte haben
* Testen Sie die API-Verbindungen separat
* Überprüfen Sie die Rollenberechtigungen

### Fehler bei HTTP-Anfragen

**Symptome**: HTTP-Request-Aktionen schlagen fehl oder liefern unerwartete Ergebnisse.

**Häufige Fehlercodes**:

* **400**: Ungültige Anfrage - überprüfen Sie das Format des Request-Body
* **401**: Nicht autorisiert - überprüfen Sie den API-Schlüssel
* **403**: Verboten - überprüfen Sie die API-Berechtigungen
* **404**: Nicht gefunden - überprüfen Sie die Endpunkt-URL
* **429**: Zu viele Anfragen - implementieren Sie eine Ratenbegrenzung
* **500**: Serverfehler - Problem mit dem externen Dienst

**Lösungen**:

* Überprüfen Sie die API-Endpunkt-URL
* Überprüfen Sie die Authentifizierungs-Header
* Testen Sie den API-Aufruf zunächst außerhalb von Twenty
* Fügen Sie Fehlerbehandlung in Code-Aktionen hinzu

### Fehler in Code-Aktionen

**Symptome**: JavaScript-Code wird nicht ausgeführt.

**Häufige Probleme**:

1. **Syntaxfehler**: Tippfehler oder ungültiges JavaScript
2. **Undefinierte Variablen**: Verweise auf Variablen, die nicht existieren
3. **Typfehler**: Operationen auf falschen Datentypen
4. **Timeouts**: Code benötigt zu lange zur Ausführung

**Lösungen**:

* Verwenden Sie die integrierte Validierung des Code-Editors
* Testen Sie die Code-Logik zuerst in einer JavaScript-Konsole
* Fügen Sie console.log-Anweisungen zum Debuggen hinzu
* Vereinfachen Sie komplexe Operationen

### E-Mail wird nicht gesendet

**Symptome**: Die Aktion "Send Email" liefert keine E-Mails aus.

**Mögliche Ursachen**:

1. **Kein E-Mail-Konto verbunden**: Prüfen Sie Settings → Accounts
2. **Ungültige E-Mail-Adresse**: Die E-Mail-Adresse des Empfängers ist fehlerhaft
3. **Sendelimits**: Ratenbegrenzung des E-Mail-Anbieters erreicht
4. **Spamfilter**: E-Mails werden blockiert

**Lösungen**:

* Überprüfen Sie die Verbindung des E-Mail-Kontos
* Validieren Sie die E-Mail-Adressen der Empfänger
* Überprüfen Sie die Limits des E-Mail-Anbieters
* Überprüfen Sie den E-Mail-Inhalt auf Spam-Auslöser

## Workflows debuggen

### Workflow-Läufe verwenden

1. Gehen Sie zum Workflow-Editor
2. Öffnen Sie das Panel **Runs**
3. Finden Sie den fehlgeschlagenen Lauf
4. Klicken Sie, um die Details Schritt für Schritt zu sehen
5. Überprüfen Sie Fehlermeldungen und Ausgabedaten

### Einzelschritte testen

1. Für Code-Aktionen verwenden Sie die Schaltfläche **Test**
2. Für HTTP-Anfragen testen Sie den Endpunkt separat
3. Erstellen Sie Testdatensätze, um Workflows auszulösen
4. Verwenden Sie manuelle Trigger für kontrollierte Tests

### Häufige Debugging-Muster

**Logging hinzufügen**:
Verwenden Sie Code-Aktionen, um Zwischenwerte zum Debuggen zu protokollieren.

**Schritte isolieren**:
Testen Sie jeden Schritt unabhängig, um Fehler zu identifizieren.

**Datenfluss prüfen**:
Stellen Sie sicher, dass jeder Schritt die erwarteten Eingabedaten erhält.

## Bewährte Verfahren zur Vermeidung von Problemen

### Vor der Aktivierung

* Testen Sie im Entwurfsmodus gründlich
* Validieren Sie alle API-Verbindungen
* Überprüfen Sie die Trigger-Bedingungen sorgfältig
* Dokumentieren Sie das erwartete Verhalten

### Während der Entwicklung

* Verwenden Sie aussagekräftige Schrittnamen
* Fügen Sie Kommentare in Code-Aktionen hinzu
* Testen Sie mit realistischen Daten
* Planen Sie für Randfälle

### Nach der Aktivierung

* Überwachen Sie die ersten Läufe genau
* Richten Sie Benachrichtigungen für Fehler ein
* Überprüfen Sie den Ausführungsverlauf regelmäßig
* Halten Sie Workflows nach Möglichkeit einfach
